Information für Eltern
  • Warum ist mein Kind so anstrengend ?
  • Was haben wir nur falsch gemacht ?
  • Warum ist mein Kind so anders ?
  • Wo wird das noch enden mit dem Kind ?


Solche und andere Fragen führen Eltern mit ihren Kindern häufig in die Kinder- und Jugendpsychotherapie.
So vielfältig wie die - oft aus Ratlosigkeit und Ohnmacht - gestellten Fragen von Eltern, sind die Probleme, zu deren Lösung Kinder- und Jugendpsychotherapie beitragen kann:

  • Verhaltensauffälligkeiten
  • Schulschwierigkeiten
  • Pubertätskrisen
  • Gewalterfahrungen, sexueller Missbrauch
  • Psychosomatische Erkrankungen, Essstörungen
  • Ängste, Zwänge, Depressionen
  • Einkoten, Einnässen
  • Themen, wie Scheidung oder Stieffamilie
  • Entwicklungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen
  • Verlusterfahrungen im Familien- oder Freundeskreis
  • Identitätsfindung, Mann-werden, Frau-werden


Was geschieht eigentlich in der Therapiestunde?

In einer Atmosphäre von Vertrauen, Geborgenheit und Sicherheit wächst allmählich eine Beziehung, die auch das Setzen von Grenzen, Regeln und Normen beinhaltet. Kreative Medien wie Malen, Tonarbeit, Rollenspiel und Musik sowie Spiel und Bewegung ergänzen das therapeutische Gespräch zwischen Kind und Therapeut / Therapeutin. Kinder- und Jugendpsychotherapie wird als Einzel- und Gruppentherapie angeboten.


Was können Eltern zum Gelingen der Therapie ihres Kindes beitragen?

Da die Lebenswelt des Kindes unmittelbar von den Haltungen und Handlungen der Eltern geprägt ist, ist die Zusammenarbeit mit dem Therapeuten / der Therapeutin von entscheidender Bedeutung für Wachstum und Entwicklung des Kindes. In - nach Bedarf vereinbarten - Elterngesprächen (fallweise auch mit dem Kind / Jugendlichen) finden die Eltern Gelegenheit, offen über ihre Sorgen, Erziehungsfragen und eventuell nötige Verhaltensänderungen gegenüber dem Kind zu reden.

Wie in der Erwachsenenpsychotherapie auch, unterliegt die Tätigkeit des Kinder- und Jugendpsychotherapeuten der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Dies erfordert eine große Sorgsamkeit im Umgang mit Therapieinhalten - auch in den Kontakten mit den Eltern.

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